Beatrix von Storch

„NEIN! NEIN! NEIN!“ – So die AfD zu einem möglichen muslimischen Feiertag

In einer kontroversen Debatte um mögliche muslimische Feiertage in Deutschland, können sich Politiker aus CDU und SPD durchaus die Einführung eines offiziellen muslimischen Feiertags in Deutschland vorstellen.

Die AfD ist strikt gegen einen muslimischen Feiertag

Beatrix von Storch vor "ihrem Lieblingsrestaurant in Berlin"

Beatrix von Storch (AfD) (2016) vor ihrem “Lieblingsrestaurant in Berlin” – sie ist strikt gegen muslimische Feiertage

Beatrix von Storch (AfD) schrieb dazu: „NEIN! NEIN! NEIN!“

Die „CDU will muslimischen Feiertag. Das ist der Unterschied zur AfD: wir sagen dazu NEIN! NEIN! NEIN!“, so von Storch.

Erika Steinbach (parteilos, früher CDU) sprach von „Unterwerfung“

Sie schrieb: „Die Unterwerfung schreitet voran …“

Sind islamische Feiertage ein Zeichen mangelnder Integration, oder fördern sie die Integration sogar?

Der Zentralrat der Muslime sieht sie als integrationsfördernd.

Der Vorsitzende Aiman Mazyek sagt, eine mögliche Einführung ist „integrationsfördernd“.

Muslimische Feiertage sollen nicht für alle gelten, so Mazyek

Amin Mazyek

Amin Mazyek

Er macht das an einem Beispiel fest.

Ein muslimischer Polizist solle z.B. an Weihnachten für einen anderen einspringen.

Wieso man dafür aber einen offiziellen muslimischen Feiertag benötigt, ließ er allerdings offen.

Es gibt bereits jetzt Sonderregelungen

Einige Bundesländer, wie z.B. Berlin, Hamburg und Bremen, haben in ihren Feiertagsgesetzen festgelegt, dass jüdische, islamische, aber auch christliche Schüler an entsprechenden Feiertagen vom Unterricht freigestellt werden können.

Arbeitnehmern soll der Gottesdienstbesuch bzw. das Gebet ermöglicht werden.
Die Sonderregelung für christliche Feiertage ist für Feiertage gedacht die nicht bundesweit gelten, wie der Reformationstag oder Allerheiligen.
Keine dieser Sonderregelungen sind aber offizielle Feiertage, weder die jüdischen, noch die muslimischen oder die anderer Religionen.

Regionale Feiertage

Die angesprochenen möglichen neuen offiziellen muslimischen Feiertage sind nur für bestimmte Regionen im Gespräch, beispielsweise in bestimmten Bundesländern mit vielen Muslimen.

Allerdings könnten weitere Bundesländer folgen und später doch zu einem bundesweiten, offiziellen muslimischen Feiertag führen – oder zumindest in einem Großteil Deutschlands gelten.


Thomas de Maizière (CDU) ist offen für einen offiziellen muslimischen Feiertag

Thomas de Maizière (CDU)

Thomas de Maizière (CDU)

Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Wolfenbüttel sagte er: „Ich bin bereit, darüber zu reden, ob wir auch mal einen muslimischen Feiertag einführen.“

„Wo es viele Moslems gibt, warum kann man nicht auch mal über einen muslimischen Feiertag nachdenken?“, so de Maizière.

Auch SPD-Chef Martin Schulz zeigt sich offen

Martin Schulz (SPD)

Martin Schulz (SPD)

„Man muss über den Vorschlag nachdenken“, so Martin Schulz am Samstag.
„Herr de Maizière ist ja sonst in dieser Hinsicht nicht der Fantasievollste.“
Der Vorschlag habe ihn überrascht.


Quellen:

https://www.domradio.de/themen/islam-und-kirche/2017-10-12/zentralrat-der-muslime-fuer-muslimischen-feiertag-deutschland

https://www.welt.de/politik/deutschland/article169631669/Man-muss-ueber-den-Vorschlag-nachdenken.html

https://twitter.com/Beatrix_vStorch/status/917769229394472960

https://twitter.com/SteinbachErika/status/917770449823633408

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