Polizei

Wieso mordete der Supermarkt-Attentäter für den Islam?

Islamistische Gruppierungen, wie der IS, streben unter ihren Anhängern und Sympatisanten geziehlt Märtyretode an und unterstützen den Glauben daran, dass sie belohnt werden wenn sie Ungläubige mit dem Tod bestrafen

Dschihad und das Töten Ungläubiger wird im Paradis belohnt – daran glauben Dschihadisten.

Sehr vieles spricht dafür, dass der Hamburger Supermarkt-Attentäter Ahmad A. Dschihadist war

Er ist aber aktuell noch in Untersuchungshaft und die Ermittlungen der Polizei sind nicht abgeschlossen.

Die Polizei erhielt bereits 2016 einen Hinweis dass sich der 26-jährige, palästinensische Flüchtling aus den Vereinigten Arabischen Emiraten Ahmad A. radikalisieren würde, der im März 2015 ohne Ausweispapiere und nur mit einer Geburtsurkunde nach Deutschland eingereist war.

Die Hamburger Sicherheitsbehörden stuften ihn zwar als Islamisten ein, allerdings nicht als Dschihadisten oder „islamistischen Gefährder“. Obwohl es Hinweise darauf gab, sahen sie in ihm „keine unmittelbare Gefahr“.”

Er habe laut seinen Mitbewohnern oft „Allahu akbar“ („Allah ist am größten“) über den Flur gerufen, habe viel gebetet und sei auch in eine Moschee gegangen.

Ein Freund beobachtete Veränderungen an ihm: Nachdem er bis vor Kurzem noch viel Alkohol getrunken habe, mache er sich nun viele Gedanken, spreche viel über den Koran und trinke auch keinen Alkohol mehr.

Diese Woche, am Freitagnachmittag beging er seine Tat

Er griff in Hamburg-Barmbek in und vor einem Supermarkt scheinbar wahllos Menschen mit einem 20 Zentimeter langen Messer an. Er tötete einen 50-jährigen Mann und verletzte sieben Personen – zum Teil lebensgefährlich.

Welt: Das ist über den Hamburger Attentäter bekannt

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