FAZ: Merkels Schuld am Brexit

Die FAZ schrieb am Dienstag einen kritischen Bericht über Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)

Sie zitiert dabei den britischen Politologen Anthony Glees, der schon zuvor die deutsche Grenzöffnung im September 2015 im Zuge der Flüchtlingskrise als regelwidrig bezüglich Schengen-Abkommen und Dublin-Abkommen bezeichnete, und undemokratisch, da es keine Absprachen gegeben habe, außerdem irrational und unverständlich.

Bereits im Juli 2016 gab er Merkel eine Mitschuld am Brexit, dem anstehenden Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union.

Die FAZ zitierte ihn diesen Dienstag mit den Worten „In Großbritannien spielte das kontinentale Migrations-Chaos den Brexit-Befürwortern in die Hände.“

„Man kann mit guten Gründen annehmen, dass das knappe Brexit-Votum einen umgekehrten Ausgang genommen hätte, wenn Frau Merkel vorausschauend die Eskalation der Flüchtlings- und Migrationskrise im Herbst 2015 vermieden hätte“, so Glees.

„Etwa, indem Deutschland großzügig ein paar Milliarden in eine bessere Ausstattung der Flüchtlingslager im Nahen Osten investiert hätte“ schreibt die FAZ weiter.

Der Artikel mit dem Titel „Merkels Versagen“ äußert noch weitere Kritik an Frau Merkel, wie zur Euro-Krise („Scheitert der Euro, dann scheitert Europa“), Energiewende, Steuer („Deutschland ist eine Steuerhölle“) und Probleme innerhalb der CDU-CSU-Union („Die Union ist programmatisch entkernt“)

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