Schäuble angesichts Manchester: Wir können von muslimischen Einwanderern lernen

Die wachsende Zahl von Muslimen in Deutschland ist keine Bedrohung, sondern eine Chance von ihnen zu lernen, sagt der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble zwei Tage nach dem Terroranschlag in Manchester

“Es ist Fanatismus, den es nicht nur im Islam gibt, der zu schrecklichen Verbrechen führt” sagte er in einem Gespräch mit dem Deutschlandfunk am Mittwoch, als er zu dem islamistischen Angriff befragt wurde in dem 22 junge Menschen starben.

“Es ist sicherlich ein Missverstehen der Religion wenn Glaube in Fanatismus abgleitet, oder im schlimmsten Fall in Gewalt.”

“Die großen Weltreligionen predigen alle die Botschaft dass man andere als seine Schwester und Brüder sehen soll, und dass man mit den anderen zusammenleben muss weil man nicht alleine leben kann”, erklärte Schäuble.

“‘Der Islam gehört zu Deutschland’ ist eine schlichte, faktische Aussage” bemerkt der Finanzminister als er Empfindungen der Bundeskanzlerin Angela Merkel kommentiert, die sie bei mehr als einer Gelegenheit ausdrückte – die aber nicht von der Mehrheit der Deutschen geteilt wird.

“Viele menschliche Werte sind sehr stark ausgeprägt im Islam. Z.B. Gastfreundlichkeit  und andere Sachen, was es da gibt … Und auch Toleranz, glaube ich, zum Beispiel.”

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